| Europäische Metropolregion
Nürnberg |
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| Die Region Nürnberg
als europäische Metropolregion |
| Der Weg zur Europäischen
Metropolregion |
| Weitere Informationen zur
Europäischen Metropolregion Nürnberg |
| Die Region Nürnberg in
METREX |
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Die Region Nürnberg als europäische
Metropolregion
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Vergleichbar den Oberzentren in der deutschen
Landesentwicklungsplanung sieht die Raumordnung der EU als oberste
Kategorie dynamischer Entwicklung die Metropolregionen vor. Im
Konzert der europäischen Wirtschaftsräume werden es künftig vor
allem die Metropolregionen sein, die noch als eigene Player
auftreten können.
Die Industrieregion Mittelfranken hat die damit verbundenen Gefahren
und Chancen frühzeitig erkannt. Nachdem in der Karte zum
EUREK-Entwurf 1997 Nürnberg zwar nicht als Metropolregion, aber
doch als Gateway-Stadt dargestellt wurde, haben wir im November 1997
unsere europäische Standschaft als Gateway-Region angemeldet.
Obwohl die Karte im EUREK 1999 nicht mehr enthalten war, hat sich
die Gateway-Region in der Folgezeit durchgesetzt; ist aber mit der
EU-Erweiterung des Jahres 2004 wohl verbraucht.
Heute indes ist die sozio-ökonomische Verflechtung der
Planungsregionen 7 (Nürnberg)
und 8 (Ansbach) sowie jedenfalls der
Landkreise Neumarkt i. d. Opf. und Forchheim so dicht geworden, die
gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung so
fortgeschritten, dass die Kriterien einer europäischen
Metropolregion voll erfüllt sind. |
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Der Weg zur Europäischen
Metropolregion
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5.4.2003:
Die Industrieregion Mittelfranken dokumentiert gemeinsam mit der
Planungsregion Westmittelfranken und dem Marketingverein Region Nürnberg
den Anspruch einer Metropolregion durch den gemeinsamen
Beitritt zum Netz der europäischen Großstadtregionen Metropolitan
Exchange (METREX).
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August 2003:
Landtag, Staatsregierung und Stadtrat stellen sich einmütig hinter die Sache
der Metropolregion. Die Staatsregierung verweist darauf, dass der
Großraum Nürnberg hohe wirtschaftliche, technologische,
wissenschaftliche und kulturelle Kompetenz aufweist, ein Verkehrsknoten im europäischen Verkehrswegenetz
und daher als Metropolregion für eine ausgewogene Raumentwicklung
in Europa bestens geeignet ist. Ziel ist es daher, neben München auch
den Großraum Nürnberg als zweite Metropolregion Bayerns für die
Entwicklung Bayerns in einem erweiterten Europa zu nutzen.
Auszug
aus den Landtagsunterlagen (PDF, 900 kB)
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13.10.2003: Die Ministerkonferenz für
Raumordnung bestätigt die wachsende Bedeutung der
Metropolregionen für die Raumentwicklung in Deutschland und Europa
und beauftragte ihren Hauptausschuss mit einer Überarbeitung des
Beschlusses „Bedeutung der großen Metropolregionen Deutschlands
für die Raumentwicklung in Deutschland und Europa“ vom 03.06.1997
unter Berücksichtigung der Metropolregion Nürnberg.
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24.6.2004:
Auf der Regionalkonferenz erklären die
Städte Ansbach, Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach sowie die
Landkreise Ansbach, Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Fürth, Neustadt
a. d. Aisch/Bad-Windsheim, Neumarkt, Nürnberger-Land, Roth und
Weißenburg-Gunzenhausen die Konstituierung der Metropolregion
Nürnberg.
Resolution
der Regionalkonferenz am 24.6.2004 (PDF, 26 kB)
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28.4.2005: Die Ministerkonferenz für Raumordnung nimmt
die Region Nürnberg in den Kreis der europäischen Metropolregionen
auf.
MKRO-Beschluss
vom 28.4.2005 (PDF, 13 kB)
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12.5.2005:
Rund 60 Vertreter von Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung
und Kultur aus der Region unterzeichnen in der Orangerie der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen die Charta der
Metropolregion.
Charta der Metropolregion
Nürnberg vom 12.5.2005 (PDF, 32 kB)
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24.5.2005: Mitglied im Initiativkreis europäischer
Metropolregionen in Deutschland.
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27.7.2005:
Der Rat der Metropolregion Nürnberg konstituiert sich. Es
wird ein Steuerungskreis mit den Foren Wirtschaft + Infrastruktur, Wissenschaft, Kultur +
Sport, Tourismus, 'Verkehr + Planung gebildet.
Geschäftsordnung
der Europäischen Metropolregion Nürnberg (PDF, 29 kB)
Steuerungskreis
der Europäischen Metropolregion Nürnberg (PDF, 7 kB) |
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Weitere Informationen zur Europäischen
Metropolregion Nürnberg
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www.metropolregion.nuernberg.de
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Dr.
Hartmut Frommer:
Die Europäische Metropolregion Nürnberg (PDF, 81 kB)
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Die Universität Bayreuth hat in einem Kurzgutachten
die Verankerung des Konzepts der Europäischen Metropolregionen im
Entwurf des neuen Landesentwicklungsprogrammes Bayern beurteilt und
die Berücksichtigung der EMN analysiert und bewertet.
Uni
Bayreuth: Einbeziehung der EMN im Entwurf zum LEP Bayern 2005 (PDF, 105
kB)
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Dr.
Hartmut Frommer, Dr. Wolfgang Bomba:
Metropolregion Nürnberg (PDF, 158 kB)
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Professor
Dr. Hartmut Beck:
Die Region Nürnberg - eine europäische Metropolregion (PDF, 74 kB)
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Dr.
Hartmut Frommer:
Eine Region sprengt ihre Grenzen -
Die Region Nürnberg auf dem Weg zum Europa der Regionen (PDF, 245
kB)
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Dr. H. J. Lindstadt, Dr. Udo Raab:
Die Wirtschaftsregion Nürnberg - Stärken einer Metropolregion.
Im Internetangebot der Industrie- und Handelskammer Nürnberg
mit weiteren Informationen über den Wirtschaftsraum Region
Nürnberg.
Zu www.ihk-nuernberg.de
wechseln. |
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Die Region Nürnberg in METREX
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Die Region
Nürnberg ist seit April 2003 Mitglied in METREX, dem Netz der europäischen
Großstadtregionen und Großräume.
METREX verbindet fast alle
wichtigen
europäischen Ballungsräume von Amsterdam und Athen bis
Wroclaw und Zaragoza, darunter auch die Regionen der
Nürnberger Partnerstädte Glasgow, Krakau, Prag und Venedig. METREX steht für "Metropolitan Exchange"
und wurde
auf der Konferenz der Großstadtregionen und Großräume 1996 mit
Unterstützung der Europäischen Kommission gegründet. Die
Vereinigung soll Wissen und Erkenntnisse zu Themen der Raumordnung
und -entwicklung auf Großstadtebene austauschen und einen Beitrag
zur Raumordnung auf europäischer Ebene leisten. Sein Sitz ist in
Brüssel, die Geschäftsstelle befindet sich in Glasgow.
Großstadtregionen und Großräume sind Großstädte und ihr
Hinterland ab 500.000 Einwohnern. Innerhalb Europas gibt es
ungefähr 120 anerkannte Großräume und Großstädte. Davon sind
derzeit ca. 40 Regionen in METREX organisiert, aus Deutschland die
Regionen Berlin, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg, Rhein/Main,
Rhein/Ruhr, Stuttgart und das "Sachsendreieck".
In der erweiterten EU leben ca. 50 - 60 % der Einwohner in
Großstadtregionen und Großräumen. Die Wettbewerbsfähigkeit
und das Wohlbefinden der Großstadtregionen haben damit eine
zentrale Bedeutung für den wirtschaftlichen Wohlstand und den
sozialen Zusammenhalt in Europa. Großstadtregionen und Großräume
sind die Ebenen, auf der die Ziele der Raumordnung- und -entwicklung
des größeren Europas und transnationale Visionen am effektivisten
realisiert werden können. Viele der betroffenen, strategischen
Raumordnungsthemen können nur auf Großstadtebene effektiv
behandelt werden.
Die Region Nürnberg erfüllt die Größe und die Funktionen einer Metropolregion. Sie umfasst mindestens
1,7 Mio. Einwohner auf ca. 10.000 km2, in vielen Funktionen geht sie sogar über
Mittelfranken noch hinaus (Region Nürnberg e. V. 1,85 Mio. EW,
Großraum Nürnberg des Verkehrsverbundes 2,13 Mio. EW). Sie erfüllt wesentliche
Funktionen einer Metropolregion: sie besitzt Entscheidungs- und
Kontrollfunktion, Innovations- und Wettbewerbsfunktion und
insbesondere eine Gateway-Funktion. Die Region Nürnberg wird in
METREX durch den Planungsverband Industrieregion Mittelfranken, den
Planungsverband Westmittelfranken und den Verein " Die Region
Nürnberg e. V." vertreten.
Die
METREX-Präsidentin Prof.ssa Mercedes Bresso (Turin) war nach
der einstimmigen Aufnahme der Region Nürnberg hocherfreut, dass nach
München und Stuttgart mit Nürnberg nun alle drei Metropolregionen
Süddeutschlands sich dem einzigen europäischen
Stadtregionen-Netzwerk angeschlossen haben.
Weitere Informationen zu METREX finden Sie unter
www.eurometrex.org. |
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