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| Die
Region 7 |
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| Größe und Lage |
| Gateway-Funktion in Europa |
| Die zentralen Orte |
| Strukturwandel und
Wirtschaftsstandort |
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| Größe und Lage |
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Die Industrieregion Mittelfranken (Region 7)
umfasst den östlichen Teil des Regierungsbezirkes Mittelfranken mit
den vier kreisfreien Städten Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach
und den vier Landkreisen Erlangen-Höchstadt, Fürth, Nürnberger Land
und Roth mit ihren 82 kreisangehörigen Gemeinden.
Mit einer Fläche von ca. 2.935 qkm ist die
Industrieregion Mittelfranken flächenmäßig die viertkleinste der 18 bayerischen
Planungsregionen, nach Bevölkerungszahl (ca. 1,30 Mio. Einwohnern)
aber die
zweitgrößte Planungsregion. Die Bevölkerungsdichte (443 Einw./qkm)
ist fast genauso hoch
wie in der Planungsregion München (481 Einw./qkm).
Das Zentrum - die Städteachse Erlangen-Fürth-Nürnberg-Schwabach -
bildet mit ca. 761.000 Einwohnern den Kernbereich des
polyzentralen großen Verdichtungsraums Nürnberg/Fürth/Erlangen.
Der im Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) abgegrenzte große
Verdichtungsraum Nürnberg/Fürth/Erlangen (vgl. auch Karte 1
"Raumstruktur") gehört mit ca. 1,3 Mio. Einwohnern zu den
10 größten Verdichtungsräumen Deutschlands. Er schließt auch zehn Gemeinden des Landkreises Forchheim (Planungsregion Oberfranken-West) und
zwei Gemeinden des Landkreises Neumarkt i. d. Oberpfalz (Planungsregion
Regensburg) ein. Sein Einflussbereich erfasst jedoch nahezu ganz
Nordbayern.
Daraus resultieren auch die vielfältigen, über die Planungsregion
hinausgehenden Kooperationen (vgl. Zusammenarbeit in der Region).
(Zahlenangaben Stand 2008) |
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| Gateway-Funktion in Europa |
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Die Industrieregion Mittelfranken
- liegt im Schnittpunkt bedeutender europäischer
Verkehrsachsen,
- verfügt über einen Wasserstraßenanschluss
- und einen Flughafen von europäischem Rang
- sowie einen bedeutenden internationalen Messeplatz.
Diese Lagefaktoren weisen der Region eine zentrale Position
innerhalb des zukünftigen Wirtschaftsraumes der EU zu und eine
Gateway-Funktion insbesondere gegenüber den östlichen
Beitrittsstaaten.
Nicht zuletzt deshalb wurde die Region Nürnberg in den Kreis der
europäischen Metropolregionen aufgenommen. Mehr hierzu finden Sie
unter
Europäische Metropolregion
Nürnberg |
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| Die zentralen Orte und
Siedlungsschwerpunkte |
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Gemeinsames Oberzentrum:
Nürnberg/Fürth/Erlangen |
mögliches Oberzentrum:
Schwabach |
Mittelzentren:
Hersbruck, Herzogenaurach, Lauf a.d. Pegnitz, Roth |
mögliche Mittelzentren:
Altdorf b. Nürnberg, Hilpoltstein, Höchstadt a.d. Aisch |
Unterzentren:
Allersberg, Burgthann, Cadolzburg, Georgensgmünd, Greding, Langenzenn,
Roßtal, Schnaittach, Velden/Neuhaus a. d. Pegnitz |
Kleinzentren:
Abenberg,
Adelsdorf,
Großhabersdorf, Heideck, Heßdorf, Leinburg, Mühlhausen/Wachenroth, Pommelsbrunn,
Schwanstetten, Spalt, Thalmässing, Weisendorf, Wilhermsdorf, |
Siedlungsschwerpunkte:
Baiersdorf, Buckenhof/Spardorf/Uttenreuth, Eckental, Feucht,
Hemhofen/Röttenbach, Heroldsberg, Oberasbach, Röthenbach a. d.
Pegnitz, Schwaig b. Nürnberg, Schwarzenbruck, Stein, Veitsbronn,
Wendelstein, Zirndorf |
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| Strukturwandel
und Wirtschaftsstandort |
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Die Region als traditioneller Industriestandort,
vorwiegend mit Maschinenbau, Elektrotechnik und metallverarbeitender
Industrie, war vor allem in den vergangenen Jahren einem erheblichen
Strukturwandel ausgesetzt. Dies wird verdeutlicht durch den
Rückgang des Industriebesatzes (Beschäftigte je 1.000 Einwohner)
von 188 im Jahre 1971 über 160 im Jahre 1992 auf 94 im Jahre 2009
(Bayern: von 129 auf 83).
Dabei wurde der Abbau von Arbeitsplätzen
in der fertigungsorientierten Industrie einerseits
überlagert von der Entstehung neuer anspruchsvoller industrieller
Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung
und andererseits in hohem Maße ersetzt durch den Ausbau des
Dienstleistungsbereichs. Mittlerweile haben 65,5 % der
sozialversicherungspflichtigen beschäftigten Arbeitnehmer ihren
Arbeitsplatz im Dienstleistungsbereich und lediglich noch 34,1 % im
produzierenden Gewerbe.
Dieser Umstrukturierungsprozess hat erhebliche
Probleme auf dem Arbeitsmarkt zur Folge. Die Städteachse Erlangen-Fürth-Nürnberg-Schwabach als
Zentrum der Beschäftigung in der Region liegt derzeit mit einer
Arbeitslosenquote von 6,0 % an dritter Stelle im Vergleich mit den
15 größten deutschen Städten.
Die Industrieregion Mittelfranken gilt heute als einer der
attraktivsten deutschen Standorte für innovative Firmen.
(Zahlenangaben Stand Ende 2009) |
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